15 Prozent: Grill-Freunde treffen sich in Kirn

Stiftungen kreuznacher diakonie/Andrea Djifroudi

Kirner Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigungen 

KIRN. Seit mehr als 30 Jahren wird der Original Kirner Grill schon in der Kirner Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigungen gebaut – immer wieder weiterentwickelt - ist er heute ein Markenzeichen für Qualität und solides Metallhandwerk. Der „Schwenker“ lässt mit vielen Details, das Herz erfahrener Grillmeisters schneller schlagen. Alle Bauteile sind aus hochwertigem Edelstahl, in einer Materialstärke, die durchaus mehr als eine Generation überlebt. Ganz wichtig sind auch die Details: Ein Stahlband hindert Würstchen und Möhrchen daran, beim Schwenken vom Rost zu kullern. Der Seilzug und die Winde machen lästiges um- und einhaken des Rostes überflüssig. Der Grill ist stufenlos verstellbar. Auch das Dreibein steht in jeder Position und in jedem Winkel, weil das Gestänge für die Nutzung von Praktikern für Praktiker optimiert wurde. Feuerstelle und Feuerroste gibt es bis zu 100 Zentimeter im Durchmesser.

Nicht nur Firmen und Gastronomen aus der Region kaufen den Grill gerne, um die besondere Atmosphäre von offenem Feuer zu schaffen. Das geschmackliche Erlebnis, das Fleischfreunde und Vegetarier gleichermaßen begeistert, ist für alle Grillfreunde perfekt. Jetzt startet die Kirner Werkstatt der Stiftung kreuznacher diakonie vom 27. April bis zum 8. Mai eine Sonderverkaufsaktion. In der Werkstatt Kirn gibt es 15 % Rabatt auf alle in Kirn gefertigten Grillartikel. Denn nicht nur der Grill begeistert, auch das durchdachte Zubehör ist für Grill-Freunde ein echtes Muss. Mit dem Kauf von Dreibein, Zange und Zünder wird außerdem Inklusion und Teilhabe unterstützt. Der Schwerpunkt des Betriebes in der Carl-Simon-Straße 1 in Kirn liegt auf Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Menschen mit einer psychischen Erkrankung bringen häufig bereits eine berufliche Biographie mit, die durch das Krankheitsgeschehen abgebrochen werden musste. Die Wiedererlangung beruflicher Handlungskompetenz steht daher im Vordergrund. 

Sozialpädagogische und therapeutische Leistungen bilden neben der Arbeit eine zentrale Stütze, die in Zusammenarbeit mit psychiatrischen Ambulanzen und Fachärzten erreicht wird. Überschaubare Abläufe und eine klare Kommunikation helfen den 66 Beschäftigten, Selbstvertrauen aufzubauen und eine kontinuierliche Entwicklung zu vollziehen. Im der Metallwerkstatt oder der Industriemontage gelangen die Klienten so Schritt für Schritt zurück ins Arbeitsleben. Das 17-köpfige Team der Mitarbeitenden wird von Markus Rockenbach geleitet.